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Deutscher Volkshochschul-Verband

Livestream: Letzte Rettung für unser Klima?

Hinter den Kulissen des Weltklimagipfels 2019 in Madrid.

Datum & Uhrzeit

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Vom 2. bis zum 13. Dezember 2019 findet die nächste Weltklimakonferenz (COP) in Madrid (Spanien) statt. Ziel der Konferenz ist es, den Klimaschutz weltweit voranzutreiben und ärmeren Ländern Unterstützung bei der Anpassung an die Erderwärmung und im Kampf gegen den Klimawandel zu bieten.

Ende 2015 hat sich in Paris die Weltgemeinschaft geeinigt, die Erderwärmung auf deutlich unter 2°C - möglichst 1,5°C - zu begrenzen. Dazu müssen alle Länder ambitionierte Schritte unternehmen. Es klafft jedoch eine Lücke zwischen den Klimazielen der Länder und den tatsächlich notwendigen Maßnahmen – die sogenannte "Minderungslücke". Das bedeutet: selbst wenn die Vertragsländer alle geplanten Klimaschutzmaßnahmen umsetzen, würde dies nicht ausreichen, um den Temperaturanstieg auf zwei – und schon gar nicht auf 1,5 Grad – zu begrenzen. Die Ziele der Pariser Klimakonferenz von 2015 wären damit verfehlt. Wie geht es weiter? Welche Ziele werden mit der Klimakonferenz 2019 verfolgt?

Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem WWF und der Helmholtz-Klimainitiative REKLIM (Regionale Klimaänderungen) .

Im Rahmen der Veranstaltung berichten die Referent*innen über die Ziele und aktuellen Ergebnisse der Klimakonferenz in Madrid und informieren über die nächsten Schritte.

Referent*innen: 

Dr. Renate Treffeisen
Leiterin des "Klimabüros für Polargebiete und Meeresspiegelanstieg" und Klimawissenschaftlerin am Alfred-Wegener-Institut 
Renate Treffeisen ist Umweltingenieurin und arbeitet am Alfred-Wegener-Institut Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung in Bremerhaven. Sie die Leiterin des Klimabüros für Polargebiete und Meeresspiegelanstieg und arbeitet an der Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Gesellschaft. Sie ist für den Wissenstransfer im Forschungsverbundes REKLIM (regionale Klimaanpassung) verantwortlich.

Dr. Klaus Grosfeld
Geschäftsführer des REKLIM – Helmholtz-Verbund regionale Klimaänderungen
Klaus Grosfeld studierte Geophysik an der Universität Münster, wo er auch im Bereich der Glazialgeophysik promovierte. Schwerpunkt seiner Arbeiten ist das Eis im Klimasystem und spezielle die Rolle der Schelfeise. In verschiedenen Forschungsprojekten erweiterte er sein Wissen auf den Bereich gekoppelte Erdsystemmodellierung. Seit 2007 ist er am Alfred-Wegener-Institut (AWI) im Fachbereich Klimawissenschaften angestellt und leitet dort seit 2010 als Geschäftsführer den Helmholtz Forschungsverbund "Regionale Klimaänderungen" (REKLIM). Seit 2016 ist er Sprecher im Forschungsprogramm des AWI für den Bereich "Transfer zwischen Forschung und Gesellschaft".

Michael Schäfer (per Liveschalte vom Weltklimagipfel in Madrid)
Leitung des Fachbereichs Klimaschutz und Energiepolitik beim WWF Deutschland

Verfolgen Sie die Veranstaltung im Live-Stream und diskutieren Sie mit – in Ihrer vhs oder zuhause.

Weitere Informationen und Anmeldemöglichkeiten bei Ihrer vhs oder unter www.smart-democracy.de.

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Bildnachweise

  • iStock / Getty Images Plus / andreusK
  • DVV / REKLIM / WWF
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