Liebe Leser*innen,
Deutschland hat gewählt. Jetzt liegt die Verantwortung bei den Parteispitzen von Union und SPD, die Bildung der nächsten Bundesregierung zügig und vor allem konstruktiv voranzutreiben. Mit dem Bruch der Ampelkoalition Ende 2024 ist Unsicherheit zu einem der bestimmenden Faktoren in der Gesellschaft geworden, und auch vor dem Hintergrund der Weltlage voller Krisen und schwindenden Verlässlichkeiten braucht es nun dringend Handlungsstärke in der deutschen Politik. Sobald die Koalitionsverhandlungen beginnen, müssen auch die drängenden Themen der Weiterbildung wieder in den Vordergrund rücken – wir werden weiter mit aller Entschlossenheit dafür einstehen, dass die allgemeine Weiterbildung in Deutschland den Stellenwert beigemessen bekommt, den sie verdient. Wenn wir Standhaftigkeit, Mut und Aufbruch wollen, müssen wir den Menschen das Erlangen aller dafür notwendigen Fähigkeiten und Kompetenzen niedrigschwellig und nachhaltig ermöglichen. Zukunftskompetenzen für die ganze Gesellschaft: Das geht nur mit den für alle erschwinglichen Angeboten der allgemeinen Weiterbildung. Unser Land braucht Arbeitskräfte, die fachlich wie mental auf Tätigkeiten in einer hoch komplexen Umgebung vorbereitet sind. Restriktive und bürokratielastige Vorhaben wie die aktuellen Pläne des Bundesfinanzministeriums zur Änderung des Umsatzsteueranwendungserlasses für Bildungsangebote unterlaufen dringend notwendige Transformationsprozesse und schaden unserer Wirtschaft.
Eine interessante Lektüre wünscht Ihnen
Ihre
Julia von Westerholt
News aus der Weiterbildungspolitik
Weitere Neuigkeiten aus dem DVV
Hörenswert
Termine
05.03.2025 Sitzung des Beirats für Weiterbildung in Berlin
06.03.2025 Bundesverband betriebliche Weiterbildung – Wuppertaler Kreis e.V. : Fachtagung „Zukunft Weiterbildung – Weiterbildung und Weiterbildungspolitik heute und morgen" zum 70. Verbandsjubiläum